Quelle: !das Pferdemagazin 08/2008, Text: Sabine Maurer, Foto: Julia Rau
Ingrid Klimke…über Butts Abraxxas

„Er ist ein kleiner Kämpfer!“ So beschreibt Ingrid Klimke ihre Nummer Eins im Stall. Mangelnde Motivation ist bei dem Elfjährigen nie ein Thema, so etwas gibt es bei ihm einfach nicht. Am liebsten ist das Pferd mit der enormen Galoppade im Gelände unterwegs, in den Buschprüfungen ist er laut seiner Reiterin „ein Traum“. Den Winter über wurde er auch in Dressur- und Springprüfungen geritten, für Abwechslung sorgen ebenfalls Aufenthalte auf der Koppel. Um den stets gut gelaunten „Braxxi“ weiter bei Laune zu halten, steht für ihn seit einigen Monaten auch Bodenarbeit auf dem Programm. „Eigentlich haben wir das für unsere jungen Pferde eingeführt, Bodenarbeit sorgt für Erziehung und Vertrauen“, erzählt Ingrid Klimke. Damit „Braxxi“ noch mehr Abwechslung im Alltag hat, lernt aber nun auch er, bei der Bodenarbeit auf Handzeichen zu reagieren. Dem Elfjährigen macht´s Spaß, er ist auch hier mit Feuereifer dabei. Damit es den Pferden gut geht, setzt Ingrid Klimke unter anderem auf Akupunktur und das bereits seit Jahren. Tierärztin Dr. Ina Gösmeier behandelt ihre Vierbeiner mit den langen Nadeln, sie gehörte in den 90er Jahren zu den ersten Veterinären in Deutschland, die sich der traditionellen chinesischen Heilkunst annahmen. Diese geht davon aus, dass die Lebensenergie sich frei in ihren Bahnen – den Meridianen – bewegen muss. Bei Blockaden zeigen sich Störungen, wie zum Beispiel Überempfindlichkeiten. Der Akupunkteur spürt diese Blockaden auf und setzt an einer bestimmten Stelle die Nadel, damit die Energie wieder fließen kann. Und das bei Abraxxas Energie fließt, ist nicht zu leugnen.