Quelle: !das Pferdemagazin 08/2008, Foto: Lafrentz
Frank Ostholt… über Air Jordan

Die Motivation von Air Jordan hängt stark von der Jahreszeit ab. Den Winter mag der Fuchswallach gar nicht, dann ödet ihn die Arbeit in der Halle an. Sein Reiter versucht, ihn mit einem möglichst abwechslungsreichen Trainingsplan bei Laune zu halten. So steht Cavaletti-Arbeit auf dem Programm, ein bis zwei Mal die Woche wird gesprungen und wann immer es geht, wird ins Gelände geritten. Außerdem dreht Air Jordan seine Runden in der Führmaschine und darf – wenn möglich – auch etwas grasen gehen. Im Sommer sieht es mit der Arbeitseinstellung des 13-Jährigen deutlich besser aus und bei den Turnieren ist er vor lauter Motivation kaum zu bremsen. „Da läuft er sich schon etwas heiß, hier könnte er fast weniger Ehrgeiz haben“, berichtet sein Reiter. So lauert Air Jordan zum Beispiel in der Dressurprüfung förmlich nach fliegenden Wechseln, die Aufgaben kennt er als erfahrenes Buschpferd längst auswendig. Zu Hause frönt der Fuchswallach am liebsten seinen Hobbys: ausruhen und fressen. Dabei gräbt er sich regelrecht in Stroh ein, um ein tiefes, erholsames Nickerchen zu halten.
…über Mr. Medicott
Im Gegensatz zu seinem Stallkollegen hat Mr. Medicott auch in der trüben Jahreszeit keine Probleme mit der Motivation. „Er will eigentlich immer“, erzählt Frank Ostholt. Wie auch Air Jordan wird bei ihm viel Wert auf Abwechslung gelegt das ergibt sich schließlich schon alleine durch die Disziplin. Im Winter ist er einschließlich des Unterhaltungsprogramms wie Führmaschine und Grasen etwa zwei Stunden am Tag draußen. Dem Fuchswallach kann nicht viel die Laune verderben. Nur eines mag er nicht: angurten. Schließlich ist er kitzelig am Bauch.
